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 Ducati 600 Trockenkupplung

Erschienen im Heft Nr. 117 (Februar/1999).

Kleine Duc mit Trockenkupplung

Im März 1995 kaufte ich eine Ducati 600 SS, Baujahr 1994. Die Maschine hatte 3.300 km auf dem Tacho und befand sich in einem guten Originalzustand. Seither gab es keinen Winter, in welchem außer der planmäßigen Wartung (Ventile einstellen usw.) nichts geändert wurde.Duc 600 Trocken 1wwwk

Nach einer störungsfreien Saison 1995 nutzte ich gleich die ersten Wintermonate für einige Umbaumaßnahmen. Als erstes sollte die dürftig aussehende Instrumentenabdeckung aus Moosgummi einer selbstgefertigten Kohlefaserblende (Gruß an Richard) weichen. Hierbei konnte gleich eine Öltemperaturanzeige mit dazugehöriger Elektrik integriert werden. Den benötigten Temperatur-Geber mit Gewinde
M 10x1 (Feingewinde!) brachte ich im Ölsieb am Motor unter.

Als nächstes Ziel setzte ich mir den Anbau einer zweiten Bremsscheibe im Vorderrad. In der Motalia fündig geworden, wurden die benötigten Teile schnell beschafft. Die Montage der Teile ans Motorrad schien problemlos, da sämtliche Halterungen (auch für zweiten Bremssattel) und Bohrungen bereits vorhanden waren.Duc 600 Trocken 2wwwk

Im Winter 1996/97 mußte der serienmäßige Zwei-in-eins-Auspuff seinen Dienst beenden und einer Zwei-in-zwei-Anlage seinen Platz gewähren. Nach dem Kauf einer gebrauchten Krümmeranlage einer 900 SS wurde gleich eine Mutter M 18x1,5 zwecks späterer Lambda-Messung angeschweißt. Anschließend montierte ich noch zwei Töpfe mit Kennzeichnung A 10/B 10, und der TÜV gab auch seinen Segen dazu.

Bei einem gleichzeitigen Einbau eines Dynojet-Kits konnte ich im Frühjahr so einige Testfahrten mit Lambda-Test einfahren. Mir gab dieses Meßverfahren einen sicheren Aufschluß über eine optimale Vergaser-Einstellung in allen Teilbereichen der Drosselklappenstellung.Duc 600 Trocken 3wwwk

Gegen Ende der Saison 1997 mußte ich eine defekte Dichtung zwischen den Gehäusehälften am Motor tauschen. Hierzu mußte der Motor mit Getriebe komplett zerlegt werden, was auch zu einigen Überraschungen führte. So staunte ich über eine beschädigte Ausgleichsscheibe an der Kurbelwelle, die bereits mit deutlichen Materialausbrüchen und bläulicher Anlaßfarbe gekennzeichnet war. Ein genaues Ausmessen der Kurbelwelle ergab ein zu großes Radialspiel zwischen Hauptlager und Welle. Dieses verhinderte ein sicheres Mitdrehen des Lagerinnenringes zur Welle, was ein Zerstören der Ausgleichsscheibe erklärte.

Die Kurbelwelle wurde zur Instandsetzung gegeben, was im Vergleich zu einem Neuteil eine Menge an Kosten einsparte.Duc 600 Trocken 4wwwk

In der Zwischenzeit wurden mir Teile einer defekten 750er (Bj. 1991) mit Trockenkupplung angeboten. Da die meisten Teile im Getriebe und der Primärantrieb mit Kupplung vorhanden waren, sollte das eigene Aggregat von Ölbad- auf Trockenkupplung umgebaut werden. Hierzu mußten Primärantrieb, Kupplungskorb, Seitendeckel und Getriebehauptwelle ausgetauscht werden. Letztere wurde zerlegt, um diese mit originalen Zahnrädern der 600er zu bestücken. Jetzt konnte ich sämtliche Wellen wieder in die Gehäusehälften einsetzen (Axialspiel beachten!), so daß der Motor mit neuer Dichtung zusammengebaut werden konnte. Um späteren Motorschäden vorzubeugen, sollten unbedingt die Verschlußschrauben der Ölbohrungen an der Kurbelwelle auf deren sichere Befestigung (konnten "von Hand" gelöst werden) hin kontrolliert werden.

Sicherlich könnte ich an dieser Stelle noch über einige dieser Kleinigkeiten berichten, die mir beim Zerlegen in die Hände gefallen sind, aber gerade auch deshalb werde ich mich von meiner Duc wohl niemals trennen können...

Schorsch Sedlmayr

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